Erster Tag in der Ferne
Nach einem Tag bei staubiger Hitze, 39 Grad, in der kurdischen Hochburg im Südosten der Türkei, durch Staetten mit Unrat unterhalb der Stadtmauer, zum Tigris hin, Siedlungen mit Nylonsackbergen am Stadtrand, und dann weiter durch das enge Labyrinth der Stadt aus dunklem Basalt: Eine Kirche ohne Gemeinde. Ein Moslembub hat sie mir freundlich aufgesperrt und seine Erklaerungen aufgesagt.Eine Entmutigung?
Nein, denn die Gemeinde ist nicht am Glauben gescheitert, sondern an der Verfolgung durch andere. Sie trifft sich jetzt anderswo. Etwa vorgestern, am grossen Marienfeiertag, zu Tausenden im Sumelakloster, das seit Jahrzehnten leerstand. Oder in wenigen Wochen in der neu renovierten armenischen Kirche in Akdamar.
Die Gemeinde ist der Leib Christi. Der geht nicht unter.
Morgen dagegen werde ich eine Stadt sehen, bevor sie untergeht. Derselbe Tigris, der Diyarbakır umfliesst, soll weiter unten aufgestaut werden. Es geht um Energie, Macht und Geld. Es lst elne österrelchlsche Flrma, die dort baut.
Die Gemelnde geht nicht unter, sie hat noch viel zu tun.










Nein, denn die Gemeinde ist nicht am Glauben gescheitert, sondern an der Verfolgung durch andere. Sie trifft sich jetzt anderswo. Etwa vorgestern, am grossen Marienfeiertag, zu Tausenden im Sumelakloster, das seit Jahrzehnten leerstand. Oder in wenigen Wochen in der neu renovierten armenischen Kirche in Akdamar.
Die Gemeinde ist der Leib Christi. Der geht nicht unter.
Morgen dagegen werde ich eine Stadt sehen, bevor sie untergeht. Derselbe Tigris, der Diyarbakır umfliesst, soll weiter unten aufgestaut werden. Es geht um Energie, Macht und Geld. Es lst elne österrelchlsche Flrma, die dort baut.
Die Gemelnde geht nicht unter, sie hat noch viel zu tun.










weichensteller - 17. Aug, 22:38